Aktuelles
Die Klasse 3a bastelt gemeinam mit der Helga Leinung Schule PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Zevener Zeitung, Lutz Hilken   
Mittwoch, 18. März 2009 um 18:14

 

Selsinger Schüler basteln gemeinsam Österliches

Selsingen (ZZ/lh). Bereits seit gut einem Jahr trifft sich die Klasse 3a der Grundschule Selsingen in unregelmäßigen Abständen mit der Grundstufe 3 der Helga Leinung Schule. Da eine Kooperation im eigentlichen Sinn wegen fehlender Räumlichkeiten nicht möglich ist, die Schulgebäude aber nicht weit auseinander liegen, versuchen beide Klassen, Kontakt zu halten und bei ihren Begegnungen miteinander zu kooperieren. Die bevorstehende Osterzeit war am Montag Anlass, um sich erneut zu besuchen, gemeinsam zu basteln, zu singen und zu essen. Die Klasse 3a lud die Partnerklasse zu einem österlichen Treffen ein. Bevor die Kinder der Helga Leinung Schule mit ihren Betreuerinnen kamen, bereiteten die Grundschüler Kartoffelsalat, Frikadellen und Obstsalat für ein gemeinsames Mittagessen vor. Beim Basteln und in der Bewegungspause stellten Schüler beider Einrichtungen unter Beweis, wie gut sie sich inzwischen kennen und wie selbstverständlich sie miteinander umgehen. Als am Ende alle Kinder ihre Osternester gefunden hatten und sie sich voneinander verabschiedeten, waren Schüler und Lehrer gleicher Meinung: So müsste Schule immer sein.

Verstehen sich prima: Kinder der Selsinger Grundschule und der Helga Leinung Schule bei gemeinsamer Osterbastelei.

 

 
Schwedische Folklore für Kinder PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Zevener Zeitung, Lutz Hilken   
Dienstag, 10. März 2009 um 15:18

 

  

Schwedische Folklore für Kinder

Trio vertont „Michel aus Lönneberga“ vor Grundschülern in Selsingen

  Selsingen (lh). Schwedische Musik auf schwedischen Instrumenten – und dazu die Erzählung eines schwedischen Klassikers: Michel aus Lönneberga von Astrid Lindgren: Dies alles erlebten die Mädchen und Jungen der Grundschule Selsingen gestern Vormittag, als das Trio „Blaufeuer“ in der Sporthalle auftrat.

Den Musikern fiel es nicht schwer, die volle Aufmerksamkeit der Kinder zu erlangen: Musizierend spazierten sie in die Halle und traten vor ihr mitklatschendes, junges Publikum: Jürgen Motog, Christine Rasch-Motog und Ingolf Linau.Sie legten den Fokus zunächst auf die Instrumentenkunde, präsentierten Geige und Bratsche, die von den Kindern sofort erkannt wurden. Eine Tastenfiedel aus dem Mittelalter, das schwedische Nationalinstrument, brachte Jürgen Motog zu Gehör. „Das klingt sehr schön – wie eine Geige“, sagte eine Grundschülerin – und hatte Recht – eine, die sich mehrstimmig spielen lässt, wie Jürgen Motog  demonstrierte. Vom Horn der Wikinger über Schalmei, Akkordeon und Dudelsack bis zur Lure hatte das Trio eine bunte Instrumentensammlung dabei, mit der sich sogar Tiergeräusche nachahmen lassen – das war gestern wichtig, schließlich lebt Michel von Lönneberga auf einem Bauernhof und erlebt dort so einige Abenteuer. Während Christine Rasch-Motog vor allem als Erzählerin fungierte und bei Bedarf etwa das Geräusch von Hufgetrappel mit Kokosnüssen imitierte, zudem gerne sang, konzentrierten sich ihre Bühnenpartner auf die Vertonung des Klassikers von Astrid Lindgren – derweil die Kinder kräftig mitklatschten und am Ende eine Zugabe bekamen: Das Lied von „Pippi Langstrumpf“, das sie freudig mitsangen. So spazierte das Trio musizierend wieder hinaus aus der Halle und erhielt anhaltenden Applaus.

 

Die Selsinger Grundschüler klatschten kräftig mit bei der kurzweiligen Aufführung in der Turnhalle.

Jürgen Motog spielte auf dem mehrere Meter langen Blasinstrument und ahmte Kuhgeräusche nach.

 

Christine Rasch-Motog animierte die Kinder zum Mitmachen.

 

 Ingolf Linau spielte gestern Geige und Bratsche in Selsingen. Foto: lh

DREI FRAGEN AN...

... Christine Rasch-Motog vom Trio „Blaufeuer“

 Zevener Zeitung: Wie kommen Sie darauf, „Michel aus Lönneberga“ zu vertonen? War es Ihre eigene Idee?

Christine Rasch-Motog: Ja. Wir waren vor drei Jahren zu dritt im Urlaub auf der schwedischen Insel Gotland. Da hatten wir die Idee und Lust bekommen, Geschichten für Kinder musikalisch zu umrahmen. Aus dem großen Buch von Astrid Lindgren haben wir uns die Geschichte mit dem Pferdehändler herausgesucht. Dazu haben wir schwedische Musik herausgesucht. Blaufeuer spielt schon seit einigen Jahren schwedische Folklore – mein Mann schon seit über 20 Jahren auch mit der Gruppe Varvindar Friska. Also die schwedische Musik ist schon lange unser Spezialgebiet. Varvindar Friska macht auch Kinderkonzerte. Und irgendwann, als wir auf Gotland in den Dünen lagen, hatten wir einfach Lust, jetzt mal den „Michel aus Lönneberga“ zu machen. Wir hatten das Buch als Ferienlektüre dabei und genug Zeit, um zu überlegen, was auch musikalisch passen könnte – inspiriert von dem Urlaub auf Gotland.

ZZ: Wie lange hat es gedauert, das Stück zu entwickeln?

Christine Rasch-Motog: Während des Urlaubs haben wir zwei Wochen ziemlich am Stück gearbeitet, immer wieder abends, wenn wir nach Hause kamen, oder am Wasser.

ZZ: Soll es dabei bleiben oder denken Sie bereits an die Entwicklung eines weiteren Stücks?

Christine Rasch-Motog: Ja, es geht weiter, weil es unheimlich viel Spaß macht, das mit Kindern zusammen zu machen. Wir waren jetzt in verschiedenen Schulen. Die Idee ist es, ein mittelalterliches Stück für Kinder zu machen – mit mittelalterlichen Instrumenten. Dudelsack und Schalmei hatten wir ja heute schon dabei. Vielleicht  nehmen wir eine Wikingergeschichte, um diese zu vertonen, zu umrahmen. Das Mittelalterprogramm für Kinder wäre das Nächste. Für Erwachsene ist das ja nichts Neues, aber für Kinder gibt es das nicht, und die springen sehr darauf an. Wir haben in unserem „Haus der Klänge“ in Potsdam eine Instrumentenausstellung und viele mittelalterliche Instrumente. Ab und zu machen wir Instrumentennachmittage zu einem Thema. Dieses Thema, Mittelalter auf einer Burg, da konnten die Kinder die Instrumente der Wikinger kennen lernen und ausprobieren, wir haben Geschichten dazu erzählt – und da ist uns die Idee gekommen, so etwas als Kinderkonzert zu entwickeln. Das ist das Nächste, was wir vorhaben.                            

 
Zu Besuch bei der Feuerwehr PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Zevener Zeitung, Lutz Hilken   
Samstag, 31. Januar 2009 um 19:31

 

 

Grundschüler zu Besuch

bei der Feuerwehr

 

Schulklassenbetreuer stehen Rede und Antwort

Selsingen (ZZ/lh). Höhepunkte im Schülerleben sind die Schultage, an denen der Unterricht außerhalb des Schulgebäudes stattfindet. Ein solches Ereignis durften die Schüler aller vier dritten Klassen der Grundschule Selsingen kurz vor der gestrigen Vergabe der Halbjahreszeugnisse erleben. 

 

Seit einigen Wochen stand das Thema Feuer und Brandschutz im Mittelpunkt des Sachkundeunterrichts. In kleinen Versuchen erfuhren die Drittklässler, welche Vorsichtsmaßnahmen zum Umgang mit Feuer gehören und wie es gelöscht werden kann. Außerdem lernten sie, wie es einen Notruf abzusetzen gilt und was die Feuerwehr so alles zu tun hat. Zum Abschluss besuchten alle Kinder die Freiwilligen Feuerwehr in Selsingen gehen. Die beiden Schulklassenbetreuer Helmut Meiers und Jörg Groß hießen die Schüler willkommen. Aufmerksam lauschten die Kinder den Ausführungen der Fachmänner. Im Unterricht hatten sie bereits theoretisch erfahren, was alles zur Ausrüstung eines Feuerwehrmannes gehört und dass jeder Brandschützer einen Helm trägt. Aus nächster Nähe sah die Ausstattung viel beeindruckender aus. Außerdem erstaunte die Tatsache, dass die Stiefel schon in der Hose stecken, bevor sie angezogen werden. Besonderen Eindruck machte das Rauchhaus, eine speziell konstruierte und ausgerüstete Puppenstube, mit deren Hilfe sichtbar gemacht werden kann, wie sich der Rauch in einem Haus ausbreitet. Damit wurde für alle Kinder nachvollziehbar, warum bei der Feueralarmübung in der Schule die Lehrer immer darauf bestehen, Fenster und Türen zu schließen. Im Anschluss durften sich alle Schüler den Fuhrpark ansehen. Geduldig und verständlich erklärten Helmut Meiers und Jörg Groß, wo die einzelnen Werkzeuge in den Wagen verstaut werden und wie man sie bedient. Sogar die Rettungsschere für die Befreiung Wracks gehörte dazu.

Voller neuer Eindrücke und begeistert von dem Erlebten verabschiedeten sich die Schüler. Als Erinnerung bekamen sie je eine Urkunde ausgehändigt.
 
Buchspende vom Rotary-Club PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Zevener Zeitung, Lutz Hilken   
Donnerstag, 29. Januar 2009 um 12:37

 

Rotary-Club Bremervörde-Zeven und Inner-Wheel-Club unterstützen Grundschulen in Selsingen und Zeven mit 200 Büchern

 Selsingen (lh). „Spaß im Zirkus Tamtini“: So heißt das Buch, das gestern alle Zweitklässler der zwei Grundschulen Selsingen und Klostergang in Zeven erhielten. Dabei handelt es sich um eine Spende des Rotary-Clubs Bremervörde- Zeven und des Inner- Wheel-Clubs Nordheide. Mit dieser Aktion möchten die  Initiatoren die Kinder verstärkt zum Lesen anregen. 

Auf dem Lande sei das Problem „nicht so relevant wie in Großstädten“, so Monika Most aus Bremervörde vom Inner-Wheel-Club gestern bei der Übergabe in Selsingen. Aber die Spende sei als ein Einstieg gedacht. 105 Druckwerke für Zweitklässler hatte sie mit ihrem Ehemann Ludwig Most im Gepäck, der seinerseits Präsident des Rotary- Clubs ist und gestern weitere 95 Exemplare des Buches in der Zevener Grundschule Klostergang übergab – inklusive passenden Unterrichtsmaterials für Lehrer. Motto: „Lesen lernen – Leben lernen.“ Der Selsinger Grundschulrektor Jürgen Marherr bedankte sich für die Unterstützung der Bildungsstätte und erwähnte, dass Kinder im Elternhaus oft nicht mehr an Bücher herangeführt werden. Hier sei daher die Schule gefragt zu vermitteln, dass Lesen nicht etwa etwas Anstrengendes sei, sondern etwas Schönes. Pädagogin Anita zum Felde hielt es zudem für wichtig, dass die Mädchen und Jungen nicht nur Bilder vorgesetzt bekommen, sondern diese sich während des Lesens im Kopf der Kinder entwickeln und die Phantasie anregen. Auch wenn in vielen Familien Kindern nicht mehr vorgelesen werde: Wenn das in der Schule geschehe, dann seien die Mädchen und Jungen sehr interessiert. Das zeigt den Bedarf. 

Zweitklässler der Grundschule Selsingen erhielten – gemeinsam mit der Zevener Grundschule Klostergang – insgesamt 200 gespendete Bücher. Auf dem Foto freuen sich Rektor Jürgen Marherr, Rotary-Präsident Ludwig Most, seine Ehefrau Monika Most vom Inner-Wheel-Club, sowie die Pädagoginnen Anita zum Felde und Ilka Wolf (hinten von rechts) gemeinsam mit einigen der Kinder über den „Spaß im Zirkus Tamtini“. Foto: lh

 

 
Volker Falkenhahn liest der vierten Klassen vor PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Selsingen Aktuell, Siegbert Demmer   
Montag, 15. Dezember 2008 um 15:08

Das Beispiel könnte Schule machen

 

Selsingen (sd). Der 20. November 2008 war für viele Schülerinnen und Schüler kein Tag wie jeder andere. Erstmals fand an vielen Schulen in Niedersachsen ein sogenannter Vorlesetag statt. Obwohl die Veranstaltung in der Grundschule nicht offiziell publik gemacht worden war, beteiligte sich Renate Falkenhahn ebenfalls an der bundesweiten Aktion. Kurzerhand engagierte sie ihren Ehemann Volker als Vorleser und der ließ sich nicht lange bitten, denn seine Lieblingsmärchen haben schon ganze Schülergenerationen verzaubert. In Selsingen war das nicht anders und am Ende des Vorlesetages waren sich alle einig, dass all das, was ein guter Vorleser braucht, vorhanden war: eine gute Geschichte und ebenso gute Zuhörer. Und die waren sich darin einig, dass in Volker Falkenhahn einen ebenso guten Vorleser hatten. Bleibt den Schülern zu wünschen, dass das Beispiel Schule macht, denn Studien haben bewiesen, dass unter Deutschen Dächern viel zu selten vorgelesen wird.  

   

  

 
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