Aktuelles
Die Grundschule bekommt einen Walnussbaum PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Selsingen Aktuell, Siegbert Demmer   
Montag, 15. Dezember 2008 um 15:03

Baum des Jahres für die Grundschule

 

Selsingen (sd). Ein kleines Wäldchen vor den Toren der Grundschule, davon träumen die Verantwortlichen der Selsinger Bildungseinrichtung nicht erst seit gestern. Dank Unterstützung durch den Hegering Selsingen ist ein erster Schritt getan. Die Jäger spendierten der Grundschule einen Walnussbaum, der noch am Tag der Übergabe an Ort und Stelle gepflanzt wurde. Wie von der stellvertretenden Leiterin des Hegrings, Astrid Brandtjen, zu erfahren war, soll die Aktion im nächsten Jahr wiederholt werden. „Ich kann mir gut vorstellen, dass wir im nächsten Jahr erneut einen Baum pflanzen“, so die Anderlingerin, die bei der Aktion tatkräftig von Jürgen Böse und Rainer Burfeind unterstützt wurde.

 
Interview mit Konrektor Helmut Winkelmann PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Zevener Zeitung, Lutz Hilken   
Montag, 08. Dezember 2008 um 14:18

„Es wird normal, verschieden zu sein“

 

Regionales Integrationskonzept für Kinder mit Förderbedarf – Interview mit Konrektor Helmut Winkelmann  

Selsingen (lh). Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam zu beschulen, das wird in Selsingen zunehmend praktiziert. Jetzt hat der Schulausschuss der Samtgemeinde Selsingen den Antrag der Grundschule Selsingen befürwortet, das Regionale Integrationskonzept zum nächsten Schuljahr auch in den 4. Klassen einzuführen. Konrektor Helmut Winkelmann erläutert die Vorteile. 

ZZ: Herr Winkelmann, der Schulausschuss hat die Einführung des Regionalen Integrationskonzeptes für die 4. Klassen befürwortet. Was verspricht sich die Grundschule davon?

Helmut Winkelmann: Das Regionale Integrationskonzept geht davon aus, dass alle Schüler, die im Einzugsbereich einer Schule wohnen, auch in dieser Schule unterrichtet werden, sodass zum Beispiel Kinder mit ihren Nachbarkindern, ihrem sozialen Umfeld, zusammen in der Schule sein können – auch wenn sie im Bereich Lernen, Sprache oder sozial-emotionale Entwicklung einen Förderbedarf haben. Durch die Arbeit mit Integrationskindern haben wir festgestellt, dass dies eben nicht nur für Kinder mit Behinderungen wichtig ist, sondern auch ganz besonders für die Kinder, die keine Behinderung haben, weil sie im Bereich des sozialen Lernens unheimlich davon profitieren – ich denke, das kann auch die Heinrich-Behnken-Schule mit ihrer langjährigen Kooperations- Erfahrung bestätigen.

ZZ: An wen richtet sich das Integrationskonzept?

Winkelmann: Das ist ein Konzept, das sich an die ganze Schule richtet, an alle Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern, Lehrerinnen und Lehrer – alle werden beteiligt und alle profitieren davon, das ist unsere Erfahrung.

ZZ: Wie wird der Förderbedarf von Integrationskindern festgestellt?

Winkelmann: Vor der 1. Klasse zum Beispiel wird ein Test von einem Förderschullehrer durchgeführt, der herausfindet, dass dieses Kind nach den Rahmenrichtlinien der Grundschule nicht dem Unterricht wird folgen können. Der normale Weg war bisher, dass dieses Kind dann eine Förderschule in Bremervörde oder Zeven besucht hätte. Jetzt kann das Kind also hier in Selsingen bleiben und von Förderschullehrern, die aus den Schulen Zeven oder Bremervörde zu uns kommen, gefördert werden. Das heißt die Lehrer kommen zu den Schülern und die Kinder verbleiben in ihrem sozialen Umfeld.

ZZ: Bisher hatten Sie das Problem, für die ersten drei Jahrgänge zu wenig Lehrerstunden zu haben. Trotzdem möchten Sie das Konzept in den 4. Klassen fortsetzen. Warum?

Winkelmann: Das Konzept haben wir im vergangenen Jahr für alle vier Jahrgänge beantragt, wir hätten pro Klasse zwei zusätzliche Förderschullehrerstunden erhalten, dann ist es aber nur für die ersten drei Jahrgänge genehmigt worden. Wir versprechen uns eben davon, dass wir es jetzt auch für den 4. Jahrgang genehmigt bekommen, um in allen Klassen unserer Schule fördern zu können.

ZZ: Inwiefern profitieren die „normalen“ Kinder, inwiefern die Förderkinder von dem Konzept?

Winkelmann: Kinder ohne Behinderung profitieren hauptsächlich im sozialen Bereich. Es ist nicht mehr so, dass behinderte Kinder an bestimmte Einrichtungen delegiert werden. Es ist ja auch ein gesellschaftliches Phänomen, dass Behinderte oft in eine bestimmte Einrichtung geschickt werden und gar nicht mehr mitten im Leben stehen. Wir wollen erreichen, dass diese Kinder in allen Bereichen mit dazu gehören – auch in der Schule, was sehr wichtig ist. Das ist der Hauptpunkt. Kinder, die ohne Behinderung aufwachsen, bilden den Rahmen und lernen ganz normal ab der 1. Klasse mit Kindern umzugehen, die Behinderungen haben, und reflektieren dann auch eigene Leistungen anders. Wenn jemand eine 2 und der andere eine 4 in Mathe schreibt, dann ist das viel normaler, weil man erkennt, dass es auch Menschen gibt, die noch viel größere Probleme haben. Es wird einfach normal, verschieden zu sein.

ZZ: Ihre Erfahrungen in den ersten drei Jahrgängen sind so gut, dass eine Fortsetzung unbedingt erfolgen sollte?

Winkelmann: Für die Kinder auf jeden Fall. Wir meinen nicht, dass die Stundenzahl bereits ausreichend ist. Es ist durchaus eine erhebliche Mehrbelastung für die Lehrer, die jetzt viel mehr organisieren müssen in der Zusammenarbeit mit den Förderschullehrern und sich darüber hinaus auf Schüler einstellen beziehungsweise vorbereiten müssen, die mit den anderen im Lerntempo und im sozial-emotionalen Bereich nicht Schritt halten können. Aber wir meinen, dass die Vorteile im Vergleich zu den Nachteilen deutlich überwiegen.

ZZ: Ein Übergang ist gewährleistet mit den Kooperationsklassen in der Heinrich-Behnken- Schule?

Winkelmann: Ja, sodass sich der Ort Selsingen als Schwerpunkt für das positive Zusammenleben von behinderten und nicht behinderten Menschen entwickelt – in allen Schulformen.

 
Vom RIK (Regionale Integrationskonzept) profitieren PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Zevener Zeitung, Lutz Hilken   
Montag, 08. Dezember 2008 um 14:07

Signal für mehr Integration

Auch 4. Klassen sollen vom RIK profitieren

  

Selsingen (lh). Das Regionale Integrationskonzept soll nun auch in den 4. Klassen der Grundschule Selsingen eingeführt werden. Das ist einstimmiger Wille des Schulausschusses der Samtgemeinde Selsingen, muss aber noch vom Land Niedersachsen genehmigt werden.

Das Regionale Integrationskonzept (RIK) beinhaltet eine gemeinsame Beschulung von Schülern mit und ohne  sonderpädagogischen  Förderbedarf – ein Mosaikstein auf dem Weg zu mehr Integration. Für die 1. bis 3. Klassen war das Vorhaben bereits genehmigt, für die 4. Klassen fehlte bisher die Zustimmung aus Hannover. Daher unternahm die Grundschule Selsingen nun einen weiteren Anlauf, um das RIK ab dem Schuljahr 2009/2010 auf die 4. Klassen ausweiten zu dürfen. Im Schulausschuss stieß das Ansinnen, das auch für die Grundschule Rhade gilt, trotz kritischer Nachfragen auf offene Ohren. Der Konrektor der Grundschule Selsingen, Helmut Winkelmann, warb für die Erweiterung, auch wenn sie eine Mehrbelastung für die Klassenlehrer bedeute. „Wir haben für das, was wir vorhaben,eigentlich zu wenig Stunden“, bedauerte er, hob aber den Willen hervor, das RIK in allen vier Jahrgängen umzusetzen. Der Schulausschussvorsitzende Reinhard Aufdemkamp lobte das Engagement des Kollegiums undRatsfrau Thea Tomforde (CDU) sah die Notwendigkeit, dem Antrag der Bildungsstätte zuzustimmen, um zusätzliche Lehrerstunden zu ermöglichen. Dieser Ansicht schlossen sich alle Mitglieder des Gremiums an.

Lesen Sie zum Thema auch das nebenstehende Interview

 
Schulanfänger erhalten Obstbäume PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Zevener Zeitung, Lutz Hilken   
Sonntag, 30. November 2008 um 16:21

 

Obstbäume für jeden der 115 Schulanfänger in der Samtgemeinde Selsingen 

 Selsingen (lh). Das hat Tradition: Die Gemeinden Anderlingen, Rhade, Deinstedt, Farven, Ostereistedt, Sandbostel, Selsingen und Seedorf spendieren jedem Schulanfänger aus ihren Orten einen Obstbaum. 115 sind es diesmal an der Zahl. Zur Pflanzzeit im November werden die Apfelbäume an die Eltern übergeben – so wie gestern Vormittag an der Grundschule in Selsingen. Zusätzlich pflanzten Mädchen und Jungen des Schulkindergartens einen von der Samtgemeinde spendierten Baum (Foto). Zur Feier des Tages sangen die Kinder das Lied „In meinem kleinen Apfel“  und hörten fachkundige Tipps von Heinrich Kersting, der die Obstbäume vom Gärtnerhof Badenstedt mitgebracht hatte. Eine Aktion, die Konrektor Helmut Winkelmann Ausdrücklich lobte.

Foto: lh
 
GS Selsingen kooperiert mit der CJD PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Zevener Zeitung, Lutz Hilken   
Freitag, 21. November 2008 um 06:51

 

 

Grundschule Selsingen kooperiert mit dem CJD

 

Jugendliche kümmern sich um den „Schulgarten“ Selsingen (lh). Seitdem sich das Christliche Jugenddorf (CJD) Bremervörde um die Grünanlagen an der Grundschule Selsingen kümmert, hat der Außenbereich weiter gewonnen. Als sichtbares Zeichen der fruchtbaren Zusammenarbeit pflanzte Gärtnermeister und CJD-Ausbilder Wolfgang Röhl mit einigen der von ihm betreuten Jugendlichen jetzt einen Laubbaum im „Schulgarten“. Genauer gesagt eine Vogelbeere. Weitere Bäume sollen folgen. Schulelternratsvorsitzende Astrid Brandtjen, die auch stellvertretende Hegeringleiterin ist und sich mit dem Grün bestens auskennt, wünscht sich zudem eine Beschilderung der Bäume, damit die Kinder an Ort und Stelle erfahren können, um welchen Baum es sich jeweils handelt, der da nahe des Schulgebäudes steht. Sie hatte den Kontakt zwischen Bildungsstätte und CJD vermittelt, denn zuvor hatten sich alle 1. bis 4. Klassen für je vier Stunden pro Jahr der Pflanzenpflege angenommen, was aber nicht ausreichte. Daher sind die Helfer aus remervördesehr willkommen. Das CJD begleitet Jugendliche und junge Erwachsene beim Übergang von der Schule in das  Berufsleben. Die dortige Ausbildung – etwa im Bereich Garten- und Landschaftsbau – kann als Sprungbrett in denArbeitsmarkt dienen, erläuterte Wolfgang Röhl. Von der Kooperation profitieren also beide Seiten. Astrid Brandtjen kündigte derweil  an, dass der Hegering Selsingen demnächst ebenfalls mit einer Spende bei der Schule vorstelligwerden wird: Dann gibt es den „Baum des Jahres“: die Walnuss. 

 

Die Grundschule Selsingen und das Christliche Jugenddorf Bremervörde arbeiten zusammen bei der Gestaltung des "Schulgartens" Foto:lh

 
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