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„Schölers leest op Platt“: Fünf Sieger geehrt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Zevener-Zeitung: Lutz Hilken   
Freitag, 15. Mai 2015 um 00:00

Die Sieger des plattdeutschen Lesewettbewerbes im Dezernatsentscheid an Schulen im Altkreis Bremervörde stehen fest. Die Jury ermittelte nach Kriterien wie Lesetempo, Betonung und Aussprache die nach Jahrgängen ermittelten Sieger. Die besten Vorleser qualifizierten sich für den Wettbewerb auf Bezirksebene im Juni in Bad Bederkesa.

Folgende Vorleser setzten sich durch: Im 3. Schuljahr siegte Johanna Siems von der Grundschule (GS) Alfstedt-Ebersdorf vor Philipp Gerken (GS Kuhstedt) und Beeke Duwald von der GS Alfstedt-Ebersdorf. Im 4. Schuljahr gewann Annika Neumann von der GS Alfstedt-Ebersdorf vor Neele Ehlers von der GS Selsingen und Dennis Fröhlking von der GS Iselersheim.

Sieger der 5. und 6. Klassen wurde Lisa-Marie Neumann vor Thees Ditrich, beide Gymnasium Bremervörde, und Lea M. Duhme von der Oberschule Geestequelle. Platz 1 in der Altersklasse 7. und 8. Schuljahr errang Lara Neumann vor Frederike Braasch und Jana Gampe (alle Gymnasium Bremervörde), letztere teilte sich den 3. Platz mit Hannah Hauschild, Oberschule Selsingen. Sieger des 9. bis 13. Schuljahres ist Timo Schilling vor Rebecka Wiesehan, beide Gymnasium Bremervörde. 39 Vorleser aus sieben Schulen beteiligten sich am Wettbewerb, veranstaltet vom Landschaftsverband Stade in Kooperation mit der Landesschulbehörde und mit Unterstützung der Sparkasse.

 

 

Selsingens Grundschul-Konrektor Helmut Winkelmann und Rita Schmidt von der Sparkasse überreichten Urkunden und Gutscheine an die besten Vorleser.

 

 
„Das ist ein mutiges Projekt“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Zevener-Zeitung: Lutz Hilken   
Montag, 11. Mai 2015 um 06:56

Zehnjährige Kinder befassen sich mit den Schrecken von Krieg und Gewalt. Geht das? Es funktioniert. Das haben die Viertklässler der Grundschule Selsingen bewiesen. Sie beteiligten sich an einem Projekt, das gestern in der Eröffnung einer Ausstellung über Krieg, Frieden und Menschenrechte mündete.

Freitagvormittag in der Aula der Grundschule Selsingen. Die Viertklässler und manche Eltern, Repräsentanten der Stiftung Lager Sandbostel und sogar niederländische Gäste, die auf der Suche nach einem verstorbenen Verwandten, einem ehemaligen Lagerinsassen sind, hören aufmerksam ein Lied: „Wozu sind Kriege da?“ von Udo Lindenberg. Konrektor Helmut Winkelmann zitiert aus dem Text: „Ich bin wohl noch zu klein, ich bin ja noch ein Kind“ – um den (Un-)Sinn von Kriegen zu verstehen. Dass das nicht stimmt, sich Grundschüler sehr wohl mit dem ernsten Thema auseinander zu setzen vermögen, das ist in den vergangenen Wochen bewiesen worden, sagt der Pädagoge. In der Tat. Die Klassen 4a bis 4d haben zusammen gearbeitet und eine Ausstellung zusammengestellt, die jetzt in der Aula zu sehen ist. Hintergrund: Die Kinder stellen Fragen. Ob im Religions- oder Sachunterricht. Warum ist es so, dass sich auch heute noch Menschenbekriegen?

Sollten Ängste bestehen, dass Kinder im 4. Schuljahr mit dem Thema überfordert wären, „dann sind das unsere Ängste als Erwachsene“, sagt Helmut Winkelmann. Es gehe darum, „dass wir angemessen mit den Kindern arbeiten“. Auch in Bezug auf heutige Gewalt im Alltag. „Wir versuchen an unserer Schule, ein durchgängiges Sozialtraining zu bieten. Das soll unser Beitrag gegen Gewalt sein, denn es fängt im Kleinen an, eine friedlichere Welt zu schaffen.“

Applaus gibt es für Michael Freitag-Parey, der für den Kirchenkreis Bremervörde-Zeven an der Gedenkstätte Lager Sandbostel arbeitet. Er hat das Thema angestoßen und trägt ein Gedicht von Viertklässler Vincent vor. Es handelt, passend an diesem 8. Mai, 70 Jahre nach der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus, von „70 Jahren ohne Krieg – ein Wunder“. Michael Freitag Parey appelliert an die Kinder, weiterzuerzählen von dem, was damals passiert ist. „Werdet Friedensstifter.“

Der Vorsitzende der Stiftung Lager Sandbostel, Detlef Cordes bekennt derweil: „Ich bin ganz verwundert, hier vor einem Publikum zu stehen, das ganz anders ist als es normalerweise in der Gedenkstättenarbeit üblich ist.“

„Ein mutiges Projekt“

Er sei gespannt auf die Abschlusspräsentation zum Thema Krieg, Frieden und Menschenrechte. Der Grundschule Selsingen dankt er für das Vertrauen, die es dem friedenspädagogischen Mitarbeiter Michael Freitag-Parey ermöglicht habe, das Thema aufzuarbeiten. „Für die Gedenkstätte Lager Sandbostel ist dieses Projekt einerseits eine Weiterentwicklung und Wiederaufnahme der bewährten Zusammenarbeit mit den Schulen, die uns am Herzen liegt. Andererseits ist es aber auch Neuland, in die Schule zu gehen. Bisher haben wir keine Projekte mit Kindern in eurem Alter gemacht“, sagt Cordes. Jetzt wisse er, es sei den Kindern zuzutrauen, dass sie verstehen, um was es geht.

Selsingens Pastor Markus Stamme lobt die Kinder: „Es hat mich tief bewegt, was ihr über den Unsinn des Krieges geschrieben habt.“ Als Vater einer Viertklässlerin dankte er der Schule und der Gedenkstätte, dieses Thema anzugehen. „Es ist ein mutiges Projekt.“

 

Die vier 4. Klassen haben sich unterschiedlich mit Krieg, Frieden und Menschenrechten auseinandergesetzt. Die 4a beschäftigte sich mit dem Leben des ehemaligen Sandbosteler Lagerinsassen Harry Callan, gestaltete Plakate, schrieb ihm Briefe. Die 4b stellte das Kriegsende als Befreiung Deutschlands von den Nazis in den Mittelpunkt. Die 4c formulierte zehn Kinderrechte und schrieb sie auf „Fußspuren“ in der Aula. Und die 4 d fragte sich, wer heute eigentlich noch vom Krieg erzählen kann und warum die Gedenkstätte Lager Sandbostel für die Erinnerung so wichtig ist.

 

 Rückmeldung der Besucher: „Wir finden die Ausstellung super.“

 

Kriegsende am 8. Mai 1945: Befreiung oder Niederlage? Eindeutig Befreiung,heißt es in der Ausstellung in der Grundschule Selsingen.

 
Martje und Neele machen das Rennen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Zevener-Zeitung: Lutz Hilken   
Freitag, 08. Mai 2015 um 07:03

„Schöler leest Platt“: Dritt- und Viertklässler der Grundschule Selsingen beteiligen sich an Wettbewerb

„Platt is cool“: Dieser Satz steht in vielen Farben auf der Tafel im Klassenraum der 3c, in dem am Dienstagnachmittag der Schulentscheid des plattdeutschen Lesewettbewerbes zu Ende ging. Dritt- und Viertklässler stellten sich der vierköpfigen Jury, trugen je einen selbst ausgesuchten Text vor.

Dabei achteten Henry Oerding, Anita zum Felde, Maria Schlesselmann und Helmut Winkelmann als Juroren auf das Lesetempo, auf Lesefehler, auf die Betonung und nicht zuletzt auf die deutliche Aussprache der Mädchen und Jungen.

Vor Mitschülern und Eltern gaben sich die Teilnehmer alle Mühe, die Kriterien zu erfüllen. Nachdem der letzte Applaus für die Lesungen verklungen war, zog sich die Jury zurück, um die Sieger und Platzierten zu ermitteln.

„Ihr könnt euch denken, es war nicht so einfach“, bekannte Konrektor und Plattdeutsch-Kenner Helmut Winkelmann. „Viele haben in etwa gleich gut gelesen.“ Und doch sei am Ende ein deutliches Ergebnis zustande gekommen. Nicht „zurechtgeschnackt“, wie der Pädagoge ausdrücklich betonte, sondern anhand des Kriterienkataloges per Punktesystem bewertet und ausgerechnet. So bat er dann drei Drittklässler nach vorne, die sich getraut haben, an dem Wettbewerb „Schöler leest Platt“ teilzunehmen. Alle drei haben sich für den nächsten Entscheid auf Altkreisebene qualifiziert, der am Freitag ebenfalls in der Grundschule Selsingen stattfinden wird.

Den 1. Platz belegte Martje Loos vor Lina Thoden und Beke Andresen. Sie erhielten zwei Urkunden – eine für die Teilnahme und eine für die Platzierung, je einen Gutschein der Sparkasse im Wert von zehn Euro für einen Einkauf in einer Buchhandlung, sowie etwas Süßes.

Das galt ebenso für die drei Viertklässlerinnen, die sich gegen ihre Mitleser durchsetzten. Den Schulentscheid gewann Neele Ehlers vor Emma Linn Müller und Inola Hesse. Alle drei qualifizierten sich für den Entscheid auf Altkreis-Ebene am Freitag in Selsingen. Da dürfen die Mädchen erneut ihre selbst ausgesuchte Geschichte – laut Helmut Winkelmann handelt es sich um aktuelle Texte von Plattdeutsch-Internet-Seiten – vortragen. Der Applaus der Mitstreiter dürfte ihnen sicher sein.

 

„Platt is cool“: Sie haben sich gestern beim Schulentscheid in Selsingen für den Wettbewerb auf Altkreis-Ebene qualifiziert (von links): Beke Andresen, Lina Thoden und Martje Loos aus dem 3. Jahrgang sowie die Viertklässler Neele Ehlers, Emma Linn Müller und Inola Hesse.

 
Geldpreise für die Gewinner PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Zevener-Zeitung: Frauke Hellwig   
Freitag, 08. Mai 2015 um 06:40

Regionale Kitas, Schulen und Institutionen sorgen für mehr Fairness, Teamgeist und Toleranz

 

ZEVEN. Seit zehn Jahren veranstalten die Volks- und Raiffeisenbanken den Wettbewerb „Fair bringt mehr“. Auch in diesem Jahr waren Kindergärten, Schulen, Jugendzentren oder -gruppen und Schülerfirmen aus Niedersachsen und Bremen aufgerufen, ihre Projekte für mehr gesellschaftliche Werte wie Fairness, Teamgeist und Toleranz einzureichen. Gestern wurden nun die regionalen Preisträger mit Urkunden und Geldpreisen ausgezeichnet.

 

 

Insgesamt sind 13 Projekte aus dem Geschäftsgebiet der Zevener Volksbank eG eingereicht worden, sieben von ihnen sind nun mit einer Urkunde und einem Geldpreis ausgezeichnet worden. „Die Jury hat es sich nicht einfach gemacht und eines ist heute klar: alle Teilnehmer sind Gewinner“, betonte Jochen Johannsen als Vorstand des Geldinstituts. „Es gab viele tolle Projekte und wir haben heute die sieben eingeladen, die den Kern des Wettbewerbs am besten getroffen haben“, führte Uwe Schradick von der Volksbank weiter aus. Dabei gebe es aber nicht wie in anderen Jahren einen ersten, zweiten oder dritten Platz, sondern Geldpreise für alle. So erhielt die Grundschule Selsingen 400 Euro für das Projekt „Streitschlichter“.

Einschreiten beim Disput

Dort sind in jeder Pause Schüler präsent, die im Falle eines Disputes einschreiten und den Streit schlichten. Neben den 14 bereits ausgebildeten Schülern befinden sich weiter 18 gerade in der entsprechenden Ausbildung. Der Zevener Bewegungskindergarten Klostergang bekommt 400 Euro für das Projekt „Jung und Alt gemeinsam“. Hier haben die Kita- Kinder die Gäste der OsteMed Tagespflege besucht. „Wir haben bemerkt, dass es hier von Seiten der Kinder Berührungsängste gibt und die wollten wir abbauen“, erläuterte Leiterin Gundula Schnackenberg. Daraus sei das Projekt entstanden. 13 Kinder hätten dabei mit den alten Menschen gefrühstückt, mit ihnen Spaziergänge unternommen, Marmelade gekocht, Fußball gespielt – einfach nur Zeit miteinander verbracht, was zu vielen außergewöhnlichen Beziehungen geführt hätte. „Und diese Besuche sollen weitergehen, wir wollen mindestens einmal im Monat mit unseren Kindern die Tagespflege besuchen.“ Der Französischkurs der KGS Sittensen kann sich über 300 Euro freuen. Den Preis bekamen die Schüler für ihr Engagement in Sachen Mülltrennung, denn sie haben den Flüchtlingen gezeigt, wie man in Deutschland mit dem Müll richtig umgeht.

Auch die Carl-Friedrich-Gauß-Oberschule wurde für ihr Projekt„ Deutsch als Zweitsprache“ ausgezeichnet. 300 Euro gab es zudem für die Spielkiste der Janusz-Korczak-Schule.

Die Fintau-Schule aus Lauenbrück hat sich mit dem Thema Zivilcourage beschäftigt und wurde für das umfangreiche Projekt mit 300 Euro – und dem Sieg auf Landesebene belohnt. Darüber können sich auch die Kollegen der KGS Sittensen in Zusammenarbeit mit der Helga-Leinung-Schule und ihrem „Oh Tannenbaum-Rap“ freuen. Auch sie werden gemeinsam mit der Grundschule Selsingen am 18. Mai zur Siegerehrung nach Hannover fahren.

 

 

 Die couragierten Schüler der Fintau-Schule aus Lauenbrück, die Streitschlichter der Grundschule Selsingen und die „Oh Tannenbaum“-Rapper aus Sittensen konnten sich mit ihren Projekten sogar auf Landesebene durchsetzen und werden am 18. Mai auf der Siegerehrung erfahren, welche Plätze sie dort belegen. Aber auch alle anderen Teilnehmer haben bewiesen, dass sie sich fair engagieren können.

 

 

 

Insgesamt 13 Projekte wurden beim diesjährigen Wettbewerb „Fair bringt mehr“ der Volks- und Raiffeisenbanken eingereicht. Die sieben besten Projekte wurden nun mit Urkunden und Geldpreisen ausgezeichnet.

 

 

 

 

 

 

 
Kinder besingen den Frühling PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Zevener-Zeitung: Lutz Hilken   
Donnerstag, 26. März 2015 um 08:44

Kinder besingen den Frühling

Das Frühlingssingen hat Tradition in der Grundschule Selsingen. Und doch gab es am Dienstag eine Premiere. Erstmals waren die angehenden Erstklässler aus den umliegenden Kindertagesstätten zu Gast und schnupperten hinein ins Schulleben. Sie hörten und sangen viele Frühlingslieder sowie das musikalische Märchen „Peter und der Wolf“.

Rektor Jürgen Marherr hieß die im Sommer einzuschulenden Kinder ausgesprochen herzlich willkommen und begrüßte überdies die Mädchen und Jungen der benachbarten Helga-Leinung-Schule der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen. Denn diese singen mit Selsinger Grundschülern gemeinsam im Dienstags-Chor.

Grundschüler, Lehrer und Eltern applaudierten den Gästen und der Schulleiter betonte: „Toll, dass ihr da seid.“ Sodann führte Musiklehrer Claas Dornhöfer durchs Programm. Dies startete nach einem Instrumentalstück mit den „Boomwhackers“ der Klasse 3a mit einem gemeinsam gesungenen Lied: „Singt ein Vogel im Märzenwald“. Die Klasse 3c zeigte eine kurze Variante von „Peter und der Wolf“, des populären musikalischen Märchens.

Schwungvoll ging es zu, als sechs Schüler von der Bühne in der Aula sangen: „Die Blumen tanzen Rock‘n‘Roll“. Und es blieb fröhlich: „Komm, wir wollen tanzen“, hieß es von der E 4, bevor der Dienstags-Chor „Es tönen die Lieder“ und „Drei kleine Fische“ präsentierte.

 

Text selbst geschrieben

Die Grundschülerinnen Gina und Rieke sangen ein weiteres Frühlingslied. Das Besondere daran: Rieke Schlesselmann hat den Text selbst geschrieben, wie Claas Dornhöfer erwähnte.

Für zwei Geburtstagskinder gab es ein Extra-Ständchen, und abschließend sangen alle Mädchen und Jungen gemeinsam „Ich lieb’ den Frühling“. So endete das Frühlingssingen voller Vorfreude, nicht zuletzt auf die nun beginnenden Osterferien.

 

Gemeinsamer Auftritt: Der Dienstags-Chor von Selsinger Grundschülern und Helga-Leinung-Schülern präsentierte den Gästen, darunter die im Sommer einzuschulenden Mädchen und Jungen aus umliegenden Kindertagesstätten, einen schwungvollen Kurzauftritt.

 

 

Die Klasse 3 c der Grundschule Selsingen präsentierte in der Aula zwischen den Liedern das musikalische Märchen „Peter und der Wolf“.

 

 

 

 

 
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