Aktuelles
7500 Euro für gute Zwecke PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Zevener-Zeitung: Lutz Hilken   
Dienstag, 28. Juli 2015 um 07:18

Sponsorenlauf mit stolzer Summe – Förderverein und Aktion Tagwerk profitieren

Nach dem Sponsorenlauf der Grundschule Selsingen, der bereits im Mai stattgefunden hatte, erfolgte jetzt die Spendenübergabe.

Stolze 7500 Euro gingen je zur Hälfte an den Förderverein der Grundschule Selsingen sowie an die Aktion Tagwerk. Letztere ist eine Hilfsorganisation aus Nordrhein-Westfalen, die vor allem Schulprojekte in Afrika unterstützt. Nähere Informationen dazu gibt es im Internet unter der Adresse www.aktion-tagwerk.de.

Der Sportfachkonferenzleiter der Grundschule, Stefan Bonkowski, überreichte stellvertretend für alle 310 am Sponsorenlauf teilnehmenden Schüler den symbolischen Scheck.

„Da viele Kinder mehrere Spender gewinnen konnten, lag die Anzahl der Spender bei über 350“, teilte Konrektor Helmut Winkelmann jetzt mit. Schulleiter Jürgen Marherr: „Es ist überwältigend, wie sich die Familien der Kinder und auch viele Betriebe aus Selsingen und umzu an der Aktion für den guten Zweck beteiligt haben.“ Mit solchen Aktionen lernten die Kinder „nicht nur an sich zu denken, sondern auch etwas für andere zu tun“, lobte er das Engagement.

 

Spendenübergabe in der Aula. Im Hintergrund ist eine Ausstellung zu sehen, in der die Aktion Tagwerk ein Hilfsprojekt vorstellt. Die Schüler konnten also in der Aula sehen, wohin das gespendete Geld geht.

 
Schüler musizieren PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Zevener-Zeitung: Lutz Hilken   
Dienstag, 14. Juli 2015 um 05:53

Konzert von Chören und Solisten in der Grundschule

Das erste Konzert von Chören, Klassen und Solisten der Grundschule Selsingen ist mit viel Begeisterung von rund 300 Zuhörern aufgenommen worden.

Mit dabei waren auch Kinder der Helga-Leinung-Schule, der Gitarren-AG, eine Flötengruppe sowie einige Solisten, die auf dem Klavier beziehungsweise der Geige ihr Können zeigten. Das Repertoire reichte von Beethoven über Kinderlieder bis zu neuen Filmhits. Schüler der Klasse 3c führten durch das vielseitige Programm. „Klar, so ein Konzert soll als regelmäßige Institution in der Selsinger Musiklandschaft etabliert werden“, teilt die Grundschule mit.

 

Am Konzert mit Chören und Solisten in der Aula der Grundschule nahm unter anderen eine Flötengruppe teil.

 

 

 

 

 
Preise für Initiativen zum Thema Fairness PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Zevener-Zeitung: (oer)   
Montag, 01. Juni 2015 um 09:35

Auch Schulen aus dem Landkreis erfolgreich

HANNOVER. Um Fairness, Teamgeist und soziales Miteinander ging es im Wettbewerb „Fair bringt mehr“, zu dem die Volksbanken Raiffeisenbanken aufgerufen hatten. Motto: Hinschauen statt wegsehen, aktiv werden statt abwarten. Mehr als 2700 Kinder und Jugendliche aus Niedersachsen und Bremen hatten dazu Ideen entwickelt, 79 Projekte wurden  am Ende eingereicht. Die Siegerehrung fand jetzt in Hannover statt. Daran teil nahmen auch die Grundschule Selsingen und die KGS Sittensen zusammen mit der Helga-Leinung- Schule sowie die Fintauschule in Lauenbrück. Ministerpräsident Stephan Weil übergab als Schirmherr die Preise. „Das Engagement und die vielen Einfälle zeigen einmal mehr, dass wir gemeinsam eine ganze Menge bewegen können“, unterstrich er. Mit dem 2010 in Eigenregie der Kinder gestarteten Streitschlichter- Projekt belegte die Grundschule Selsingen in ihrer Kategorie den dritten Platz. Hier werden Schüler ausgebildet, die die Lehrer auf dem Schulhof als Ansprechpartner bei Konflikten unterstützen sollen.

Ebenfalls Platz drei gab es für das Projekt „Gemeinsames Musizieren von Schülern mit und ohne Behinderung“, das die KGS Sittensen gemeinsam mit der Helga- Leinung-Schule seit 2012 praktiziert.

Mit ihrem Kinder- und Jugendkongress zu Themen wie Mobbing, Ausgrenzung, virtuelle und körperliche Gewalt in Zeiten von Facebook und What‘s App überzeugte die Fintauschule, die sogar auf einen ersten Platz kam. (oer)

 

Stolze Preisträger: Kinder der Grundschule Selsingen.

 
„Schölers leest op Platt“: Fünf Sieger geehrt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Zevener-Zeitung: Lutz Hilken   
Freitag, 15. Mai 2015 um 00:00

Die Sieger des plattdeutschen Lesewettbewerbes im Dezernatsentscheid an Schulen im Altkreis Bremervörde stehen fest. Die Jury ermittelte nach Kriterien wie Lesetempo, Betonung und Aussprache die nach Jahrgängen ermittelten Sieger. Die besten Vorleser qualifizierten sich für den Wettbewerb auf Bezirksebene im Juni in Bad Bederkesa.

Folgende Vorleser setzten sich durch: Im 3. Schuljahr siegte Johanna Siems von der Grundschule (GS) Alfstedt-Ebersdorf vor Philipp Gerken (GS Kuhstedt) und Beeke Duwald von der GS Alfstedt-Ebersdorf. Im 4. Schuljahr gewann Annika Neumann von der GS Alfstedt-Ebersdorf vor Neele Ehlers von der GS Selsingen und Dennis Fröhlking von der GS Iselersheim.

Sieger der 5. und 6. Klassen wurde Lisa-Marie Neumann vor Thees Ditrich, beide Gymnasium Bremervörde, und Lea M. Duhme von der Oberschule Geestequelle. Platz 1 in der Altersklasse 7. und 8. Schuljahr errang Lara Neumann vor Frederike Braasch und Jana Gampe (alle Gymnasium Bremervörde), letztere teilte sich den 3. Platz mit Hannah Hauschild, Oberschule Selsingen. Sieger des 9. bis 13. Schuljahres ist Timo Schilling vor Rebecka Wiesehan, beide Gymnasium Bremervörde. 39 Vorleser aus sieben Schulen beteiligten sich am Wettbewerb, veranstaltet vom Landschaftsverband Stade in Kooperation mit der Landesschulbehörde und mit Unterstützung der Sparkasse.

 

 

Selsingens Grundschul-Konrektor Helmut Winkelmann und Rita Schmidt von der Sparkasse überreichten Urkunden und Gutscheine an die besten Vorleser.

 

 
„Das ist ein mutiges Projekt“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Zevener-Zeitung: Lutz Hilken   
Montag, 11. Mai 2015 um 06:56

Zehnjährige Kinder befassen sich mit den Schrecken von Krieg und Gewalt. Geht das? Es funktioniert. Das haben die Viertklässler der Grundschule Selsingen bewiesen. Sie beteiligten sich an einem Projekt, das gestern in der Eröffnung einer Ausstellung über Krieg, Frieden und Menschenrechte mündete.

Freitagvormittag in der Aula der Grundschule Selsingen. Die Viertklässler und manche Eltern, Repräsentanten der Stiftung Lager Sandbostel und sogar niederländische Gäste, die auf der Suche nach einem verstorbenen Verwandten, einem ehemaligen Lagerinsassen sind, hören aufmerksam ein Lied: „Wozu sind Kriege da?“ von Udo Lindenberg. Konrektor Helmut Winkelmann zitiert aus dem Text: „Ich bin wohl noch zu klein, ich bin ja noch ein Kind“ – um den (Un-)Sinn von Kriegen zu verstehen. Dass das nicht stimmt, sich Grundschüler sehr wohl mit dem ernsten Thema auseinander zu setzen vermögen, das ist in den vergangenen Wochen bewiesen worden, sagt der Pädagoge. In der Tat. Die Klassen 4a bis 4d haben zusammen gearbeitet und eine Ausstellung zusammengestellt, die jetzt in der Aula zu sehen ist. Hintergrund: Die Kinder stellen Fragen. Ob im Religions- oder Sachunterricht. Warum ist es so, dass sich auch heute noch Menschenbekriegen?

Sollten Ängste bestehen, dass Kinder im 4. Schuljahr mit dem Thema überfordert wären, „dann sind das unsere Ängste als Erwachsene“, sagt Helmut Winkelmann. Es gehe darum, „dass wir angemessen mit den Kindern arbeiten“. Auch in Bezug auf heutige Gewalt im Alltag. „Wir versuchen an unserer Schule, ein durchgängiges Sozialtraining zu bieten. Das soll unser Beitrag gegen Gewalt sein, denn es fängt im Kleinen an, eine friedlichere Welt zu schaffen.“

Applaus gibt es für Michael Freitag-Parey, der für den Kirchenkreis Bremervörde-Zeven an der Gedenkstätte Lager Sandbostel arbeitet. Er hat das Thema angestoßen und trägt ein Gedicht von Viertklässler Vincent vor. Es handelt, passend an diesem 8. Mai, 70 Jahre nach der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus, von „70 Jahren ohne Krieg – ein Wunder“. Michael Freitag Parey appelliert an die Kinder, weiterzuerzählen von dem, was damals passiert ist. „Werdet Friedensstifter.“

Der Vorsitzende der Stiftung Lager Sandbostel, Detlef Cordes bekennt derweil: „Ich bin ganz verwundert, hier vor einem Publikum zu stehen, das ganz anders ist als es normalerweise in der Gedenkstättenarbeit üblich ist.“

„Ein mutiges Projekt“

Er sei gespannt auf die Abschlusspräsentation zum Thema Krieg, Frieden und Menschenrechte. Der Grundschule Selsingen dankt er für das Vertrauen, die es dem friedenspädagogischen Mitarbeiter Michael Freitag-Parey ermöglicht habe, das Thema aufzuarbeiten. „Für die Gedenkstätte Lager Sandbostel ist dieses Projekt einerseits eine Weiterentwicklung und Wiederaufnahme der bewährten Zusammenarbeit mit den Schulen, die uns am Herzen liegt. Andererseits ist es aber auch Neuland, in die Schule zu gehen. Bisher haben wir keine Projekte mit Kindern in eurem Alter gemacht“, sagt Cordes. Jetzt wisse er, es sei den Kindern zuzutrauen, dass sie verstehen, um was es geht.

Selsingens Pastor Markus Stamme lobt die Kinder: „Es hat mich tief bewegt, was ihr über den Unsinn des Krieges geschrieben habt.“ Als Vater einer Viertklässlerin dankte er der Schule und der Gedenkstätte, dieses Thema anzugehen. „Es ist ein mutiges Projekt.“

 

Die vier 4. Klassen haben sich unterschiedlich mit Krieg, Frieden und Menschenrechten auseinandergesetzt. Die 4a beschäftigte sich mit dem Leben des ehemaligen Sandbosteler Lagerinsassen Harry Callan, gestaltete Plakate, schrieb ihm Briefe. Die 4b stellte das Kriegsende als Befreiung Deutschlands von den Nazis in den Mittelpunkt. Die 4c formulierte zehn Kinderrechte und schrieb sie auf „Fußspuren“ in der Aula. Und die 4 d fragte sich, wer heute eigentlich noch vom Krieg erzählen kann und warum die Gedenkstätte Lager Sandbostel für die Erinnerung so wichtig ist.

 

 Rückmeldung der Besucher: „Wir finden die Ausstellung super.“

 

Kriegsende am 8. Mai 1945: Befreiung oder Niederlage? Eindeutig Befreiung,heißt es in der Ausstellung in der Grundschule Selsingen.

 
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